Einheimische Vögel im Winter
- Steffi

- 11. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Tipps für unsere heimischen Wintergäste im Thurgau
Wenn der Winter über den Thurgau zieht – mit kalten Tagen, gelegentlichem Schneefall und frostigen Nächten – wird es für unsere kleinen gefiederten Nachbarn manchmal richtig schwer. Unter Schnee und Eis finden Amseln, Meisen, Spatzen und Rotkehlchen kaum noch etwas zu fressen. Hier können wir ihnen auf einfache und liebevolle Weise helfen.
Wer sind unsere einheimischen Vögel im Winter?
Im Garten, am Balkon oder im Dorf begegnen uns vor allem diese Vögel:
Amseln und Rotkehlchen
Buch- und Grünfinken
Kleiber, manchmal auch Buntspechte
Diese Tiere bleiben den ganzen Winter über hier in der Schweiz und sind oft dankbar für ein bisschen Unterstützung – besonders an kalten, teils schneereichen Tagen.
❄️ Wann ist Füttern sinnvoll?
Nicht jeder Tag im Winter verlangt nach Futter. Vieles finden die Vögel auch selbst. Aber kurze Kälteperioden, Frostnächte oder Schneetage, an denen der Boden verhärtet oder bedeckt ist, sind die Momente, in denen ein kleines Futterangebot einen echten Unterschied machen kann.
Tipp: Wer anfängt zu füttern, sollte dies über ein paar Tage beibehalten – so wissen die Vögel, dass hier eine sichere Nahrungsquelle auf sie wartet.
Was kommt gut an?
Geeignetes Futter:

Sonnenblumenkerne
Samen- und Körnermischungen für Wildvögel
Ungesalzene Nüsse
Fettfutter oder Meisenknödel (am besten ohne Netz)
Apfelstücke für Amseln und Rotkehlchen
(regelmässig unter der Futterstelle sauber machen)
Lieber nicht füttern (egal ob Spatz oder Ente):
Brot oder Backwaren
Gewürzte oder gesalzene Lebensmittel
Küchenreste oder Milchprodukte
So stellen wir sicher, dass unsere Gäste gesund bleiben und die Nahrung ihnen wirklich hilft.
Wie kann man richtig füttern?
Futterstelle geschützt und ruhig aufstellen
Kleine Mengen anbieten, damit nichts verdirbt
Bei längerer Kälte morgens und ggf. nachmittags füttern
Regelmässig reinigen – für gesunde Vögel
Doch dazu gilt zu beachten ob es denn wirklich nötig ist zu füttern und in welcher Menge, gut gemeint ist nicht immer gut. Wie ein Artikel der 20Minuten zeigt https://www.20min.ch/story/falsches-fuettern-macht-die-voegel-krank-970463974853
Auch ohne Futter können wir helfen
Beerensträucher, Hecken und Laubhaufen stehen lassen
Naturnahe Ecken im Garten schaffen
Verblühte Stauden nicht sofort entfernen
So finden unsere Wintergäste auch ohne Futter Schutz und Nahrung.
❤️ Fazit
Es braucht nicht viel, um unsere Einheimische Vögel im Winter durch die Kälte zu bringen. Ein kleines Futterhäuschen oder ein paar Sonnenblumenkerne, ein bisschen Rücksicht im Garten und ein naturnaher Lebensraum – das macht einen grossen Unterschied.
Unsere kleinen Nachbarn danken es mit ihrem fröhlichen Zwitschern – ein kleiner Wintergruss für alle, die sich ein Herz für die Natur bewahren.
Vor allem können wir OHNE übermässiges Füttern der Tiere die Natur ebenfalls unterstützen im Gleichgewicht zu bleiben.

Folgt uns für mehr auch auf SocialMedia:
Dieser Blogbeitrag wurde erstellt nach besten Wissen vom Stand 01/2026.





Kommentare